Unsere Historie
TaMaR Germany e.V. ist ein Verein junger jüdischer Erwachsener und eine progressive jüdische und zionistische Organisation in Deutschland. Wir bringen junge Menschen zusammen, die ihre jüdische Identität aktiv gestalten, sich vernetzen und gemeinsam jüdisches Leben prägen wollen.
Unsere Wurzeln reichen bis ins Jahr 1999 zurück: Nach einem Kabbalat Shabbat in der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover entstand die Idee, ein eigenes Angebot für junge Erwachsene zu schaffen. Daraus entwickelte sich zunächst „Jung und Jüdisch Hannover“, eine kleine, liberal geprägte, aber bewusst offene Gruppe, die Raum für Austausch, gemeinsames Lernen und auch kontroverse Debatten bot.
Ausgehend von ersten Treffen mit rund 15 Teilnehmenden aus Hannover und Berlin wuchs das Netzwerk schnell. Seminare, informelle Begegnungen und erste überregionale Veranstaltungen brachten immer mehr junge Jüdinnen und Juden zusammen. Bereits 2003 wurde mit „Jung und Jüdisch Deutschland e.V.“ ein Dachverein gegründet, der die bundesweite Arbeit koordinierte und den Aufbau weiterer Regionalgruppen ermöglichte.
Jung und Jüdisch war ein Pionier für ein alternatives, progressives jüdisches Angebot für junge Erwachsene in Deutschland. Besonders prägend wurde das bis heute zentrale „Jewish Journeys“-Seminar, das Teilnehmende aus Deutschland, Europa und Israel zusammenbringt und Bildung, Austausch, Shabbat-Erfahrungen und internationale Vernetzung verbindet.
2019 wurde der Verein in TaMaR Germany e.V. umbenannt, um die Zugehörigkeit zur internationalen TaMaR-Struktur der World Union for Progressive Judaism sichtbar zu machen. Bis heute bleibt die Arbeit von Jung und Jüdisch eine wichtige Grundlage und Inspiration.
TaMaR ist Teil des Jüdischen Liberal-Egalitären Verbands (JLEV) und der World Union for Progressive Judaism (WUPJ) und damit in ein starkes nationales und internationales Netzwerk eingebunden. Der Verein wird institutionell durch den Zentralrat der Juden in Deutschland gefördert.